JUVE spricht mit … Dr. Jens-Uwe Hinder von Morrison & Foerster

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  • JUVE

Seit einem Jahr verfügt Morrison & Foerster über ein deutsches Büro. In Berlin schlossen sich damals die ehemaligen Hogan Lovells-Partner des Standorts der US-Kanzlei an. Dr. Jens-Uwe Hinder leitet seitdem als Co-Managing-Partner das Berliner Büro.

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JUVE: Welche Chancen bieten sich Ihnen bei Morrison & Foerster im Hinblick auf Cross-Selling-Mandate? Gibt es dafür Beispiele?
Jens-Uwe Hinder:
Neben der naheliegenden engen Zusammenarbeit mit den Morrison & Foerster-Büros in den USA haben wir auf unserer neuen Plattform die einzigartige Möglichkeit, unsere Cross-Border-Aktivitäten mit Asien zu vertiefen. Morrison & Foerster hat eine sehr starke chinesische und japanische Praxis, wo MoFo die größte internationale Kanzlei ist, mit einer langen lokalen Tradition und sehr renommierten Mandanten. Vor diesem Hintergrund ist unsere deutsche Praxis zwingender Ansprechpartner für japanische Unternehmen, die in Deutschland investieren wollen und umgekehrt. Dementsprechend waren wir bereits in den ersten Monaten in verschiedene, international höchst bedeutsame Transaktionen japanischer Unternehmen, wie zum Beispiel Softbank, einbezogen.

Was kann das (kleine) deutsche Büro im Konzert der anderen Standorte beitragen?
Unser deutsches Büro ist sehr konzentriert auf die Kernbereiche, die im Zusammenhang mit internationalen Transaktionen, insbesondere im TMT-Bereich, erforderlich sind. Neben unserer starken Corporate-Praxis verfügen wir insbesondere in den Bereichen Tax, Employment, Litigation und Antitrust über langjährig sehr erfahrene und erfolgreiche Teams, die mit eigenen Footprints am Markt bekannt sind. So arbeiten wir zum Beispiel seit einigen Monaten eng mit unseren Kollegen aus San Francisco an einer Transaktion für Intel in Deutschland zusammen. Bei der Beratung von MoFos höchstklassiger internationaler Mandantschaft in Deutschland mit dem bei uns vorhandenen Spezial-Know-how sehen wir einen erheblichen Mehrwert, den wir beitragen können.

Wie sehen die Entwicklungsperspektiven für Deutschland aus? In welchen Bereichen wollen Sie wachsen? Bleibt es beim Standort Berlin?
Wir sind mit der Geschäftsentwicklung als Morrison & Foerster in Deutschland überaus zufrieden. Unsere aus Deutschland heraus erzielten Umsätze sind gewohnt stark und darüber hinaus gewachsen; zudem haben wir starke neue Mandanten aus unseren internationalen Büros hinzugewonnen. Daher erwarten wir ein fortgesetztes starkes organisches Wachstum. Darüber hinaus schließen wir gezielte Erweiterungen nicht aus. Das Ziel für Deutschland ist klar: Wachstum in allen Bereichen und Marktführerschaft bei TMT-Transaktionen.

Das Gespräch führte Ulrike Barth.

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