JUVE spricht mit… Gerd Becht, DaimlerChrysler

Gerd Becht (54) ist der neue weltweite General Counsel von DaimlerChrysler und damit Chef von mehr als 220 Juristen. Erst im Juni war er von Opel/GM zu DaimlerChrysler gewechselt. Becht, der direkt an den Vorstandsvorsitzenden Dr. Dieter Zetsche berichtet, war bis 1990 acht Jahre lang Konzernjurist bei AEG und begleitete in dieser Zeit auch die Eingliederung des Unternehmens in den Konzern Daimler-Benz. @JUVE: Sie möchten die Rechtsabteilung nach dem organisatorischen Vorbild internationaler Kanzleien strukturieren: Welche Aspekte stehen dabei im Fokus?

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@Becht: Mir kommt es in erster Linie auf die Vernetzung des juristischen Fachwissens und auf den allzeitigen und grenzenlosen Zugang zur Erfahrungsbasis dieser global agierenden Gruppen von Juristen als Maßstab an. Dies verbunden mit – falls richtig organisiert – flachen Hierarchien und partnerschaftlicher, gegenseitiger Unterstützung ergibt eine optimale Organisationsform zur schnellen und effizienten Anwendung von Best practices, d.h. des besten juristischen Rats für die jeweils vorliegende wirtschaftliche Problemstellung. Sicher trifft dies nicht auf alle internationalen Sozietäten zu, aber tendenziell sind diese Eigenschaften oft abgebildet. Im Hinblick auf die Kostenseite müssen wir uns selbstverständlich im Unternehmensinteresse an anderen Vorbildern orientieren.

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