JUVE spricht mit…Markus Vogelheim von CBH

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  • JUVE

Im Herbst 2007 übernahm Markus Vogelheim (37) zusammen mit Dr. Jörg Laber (44) die Geschäftsführung von CBH Cornelius Bartenbach Haesemann & Partner. Auf der Arbeit seiner Vorgänger will Vogelheim weiter aufbauen. Sein ambitionierter Plan: Ehrgeizige, unternehmerische Anwaltspersönlichkeiten für CBH zu gewinnen, und die unabhängige deutsche Kanzlei für den internationalen Wettbewerb zu rüsten.@JUVE: Herr Vogelheim, Sie sind eine Anwaltsgeneration jünger als Ihr Vorgänger Ernst Eisenbeis. Wie wirkt sich dies auf Ihren Stil als Geschäftsführer aus?

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Vogelheim : Mit den Veränderungen im Management bei CBH soll auch eine Verjüngung des Außenauftritts einhergehen. Das war mit meiner Wahl im Oktober letzten Jahres beabsichtigt. Ich habe mir zusammen mit Dr. Jörg Laber, mit dem ich mir die Aufgaben im Management teile, vorgenommen, einen besonderen Schwerpunkt auf das Gewinnen und Fördern unseres Nachwuchses zu legen. Also Themen, die für mich persönlich nicht so fern liegen wie für ältere Partner.

Mit welchen Zielen gehen Sie in das erste Jahr Ihrer Amtszeit?

Wir werden beispielsweise für die jungen Kollegen spezielle Akquisitionsseminare anbieten. Neben der fachlichen Ausbildung, die wir in unserem Haus seit jeher durchführen, soll also eine spezielle Schulung für das Herausbilden unternehmerischer Fähigkeiten treten. So wollen wir unsere Kanzlei für unsere jungen Mitarbeiter attraktiv und damit zukunftsfähig machen.

Mit neuen Strukturen will Ihre Kanzlei jungen Anwälten verstärkt Partnerchancen bieten. Was war dafür der Auslöser?

Das wurde bereits vor meiner Zeit beschlossen. Wir wissen, wie wichtig die Partneraussichten für die jungen Kollegen sind – eine Thematik, die im Übrigen in mittelständischen Kanzleien wie CBH viel wichtiger ist als in den internationalen Großkanzleien. Umgekehrt ist auch CBH darauf angewiesen, neue Partner zu gewinnen und dadurch weitere Wachstumsimpulse zu schaffen. Daher haben wir vor einigen Jahren ein Partnerentwicklungsprogramm, das so genannte PEP, initiiert. Das PEP führt über verschiedene Entwicklungsstufen und einen Zeitraum von sechs Jahren, der dann in der Partnerschaft bei CBH endet.

Ein Wort zum Kölner Markt: Wie werden die Karten nach dem Weggang von Linklaters und der Neuaufstellung von Oppenhoff & Partner neu gemischt?

Nach meinen Beobachtungen konnten Oppenhoff & Partner die von den dort verbliebenen Anwälten bearbeiteten Mandate überwiegend halten, was der Neugründung eine ordentliche Ausgangsposition verschaffen sollte. Die Schwierigkeit wird sein, dem Markt die 30 Jahre alte Marke „Oppenhoff“, die über Jahre nicht gepflegt wurde, nun wieder als ein Gütesiegel für juristische Qualität zu verkaufen. Der Erfolg der Kanzlei wird davon abhängen, dass dies in glaubwürdiger Form gelingt.

Das Gespräch führte Marcus Jung.

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