Seit Anfang des Jahres zieht es international arbeitende Rechtsanwaltssozietäten stärker in den chinesischen Markt. Viele, insbesondere sehr große Kanzleien verfügen zwar seit Jahren über ein Büro im Reich der Mitte, dieses befindet sich jedoch häufig in Hongkong, der ehemals britischen Kronkolonie. Die Nachfrage nach Standorten im Kernland war dagegen vergleichsweise zurückhaltend. Dies hat sich jedoch seit dem WTO-Beitritt Chinas im Dezember 2001 geändert. In diesem Jahr scheint der Run in das asiatische Land nun endgültig nicht mehr aufzuhalten.
So eröffnete im Februar Baker & McKenzie ihr nach Peking zweites China-Büro in Schanghai, und Herbert Smith übernahm die dortige Repräsentanz ihres Allianz-Partners Gleiss Lutz. Doch auch kleinere deutsche Kanzleien wie Boehmert & Boehmert und Heiermann zog es erstmals nach Fernost.
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