Kirkpatrick würde vor allem von der starken Präsenz Prestons in Taipei, Hong Kong und Beijing profitieren. Preston würde dadurch Zugang zu den New Yorker und Londoner Märkten finden.
Preston, mit über 400 Anwälten, ist insbesondere für Transaktionen sowie ihre Litigation-, IP- und Technologiepraxen bekannt. Zu den Mandanten der Sozietät gehören unter anderem Microsoft und T-Mobile.
Kirkpatrick bringt vor allem Kompetenz in den Bereichen Finanzdienstleistungen und Corporate-Securities mit. In den letzten Jahren expandierte die Kanzlei relativ rasch: 2005 gewann sie insgesamt 25 Quereinsteiger als Partner, und Anfang 2005 fusionierte sie mit der britischen Kanzlei Nicholson Graham & Jones.
Die Verhandlungen deuten einen Trend an, wonach US-amerikanische Kanzleien immer weiter expandieren wollen. Zuletzt fusionierte etwa Kronish Lieb Weiner & Hellmann mit Cooley Godward (JUVE 10/06). Die US-Riesen Dewey Ballantine und Orrick Herrington & Sutcliffe führen derzeit ebenfalls Gespräche über einen möglichen Zusammenschluss (siehe weitere Nachricht).