Nordhues begann seine berufliche Laufbahn 2001 bei Shearman & Sterling und wechselte 2005 zu McDermott Will & Emery, wo er 2009 zum Counsel ernannt wurde. Zwei Jahre später schloss er sich der Corporate-Praxis bei PwC Legal an. Seine Schwerpunkte liegen bei gesellschaftsrechtlichen Umstrukturierungen und der Begleitung von M&A-Transaktionen. So unterstützte er bei PwC Legal den Corporate-Partner Dr. Robert Manger, der wie er selbst 2011 von McDermott kam, bei verschiedenen Deals: etwa bei der Beratung von Panasonic zum Kauf der Streaming-Plattform Aupeo sowie der Rewe-Touristiktochter zur Übernahme der tschechischen Exim-Holding.
Bei Seitz soll Nordhues vor allem seine Erfahrung bei Umstrukturierungen einbringen, die sich für die Corporate-Praxis bei der Zusammenarbeit mit dem anerkannten Arbeitsrechts-Team der Kanzlei ergeben. So begleiten die Anwälte etwa die Reorganisation bei der Warenhauskette Karstadt. Bisher ist die Corporate-Praxis vor allem für die laufende gesellschaftsrechtliche Beratung, die Betreuung von Organen sowie M&A-Transaktionen mit Small- und Mid-Cap-Bereich bekannt. So konnte sich Seitz als einzige mittelgroße Kanzlei neben internationalen Sozietäten auf dem M&A-Panel von Bayer platzieren. Mit dem Zugang von Nordhues wächst die Corporate-Praxis auf insgesamt neun Anwälte, davon sind drei Equity-Partner. Im Vorjahr hatte Salary-Partnerin Friederike Sandrock das Team verlassen und war in die Rechtsabteilung von Henkel gewechselt.
Im Fachbereich Gesellschaftsrecht, M&A und Restrukturierungen sind bei PwC Legal weiterhin deutlich über 100 Berufsträger tätig. Vor wenigen Wochen vermeldete die Kanzlei mit Dr. Nikolaus Schrader, langjähriger Hamburger Partner bei Freshfields Bruckhaus Deringer, den Zugang eines bundesweit bekannten Corporate-Anwalts (Marcus Jung).