Kommen und Gehen bei Coudert in Paris

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  • JUVE

Zwei kommen, zwei gehen: Im Pariser Büro von Coudert Brothers gaben sich die Zu- und Abgänge die Klinke in die Hand. Besonders betroffen davon war die Praxisgruppe Arbitration, die einerseits erst vor kurzem mit Michael Polkinghorne ihren Global Co-Head an White & Case verlor, fast gleichzeitig aber mit Eduardo Silva Romero (33) einen international erfahrenen Partner gewann.Romero wechselt vom ICC International Court of Arbitration, wo er bislang als stellvertretender Generalsekretär tätig war. Der gebürtige Kolumbianer soll bei Coudert vor allem die lateinamerikanischen Arbitrationpraxis voranbringen. Er wird das zurzeit dreiköpfige Team um Philip Dunham, Xavier Nyssen und Laurence Craig verstärken. Bereits im September hatte Arbitration-Spezialist Michael Polkinghorne die Kanzlei gemeinsam mit drei Associates in Richtung White & Case verlassen. Polkinghorne war zudem Managing Partner der Coudert-Büros in Bangkok und Vietnam. Sein Schwerpunkt liegt auf Konfliktlösung im Energiesektor.

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Neben Romero gewann Coudert noch einen weiteren Partner: Steuerrechtler Yann de Kergos (53) von EY Law Luther Menold wird die Leitung der Steuerpraxis übernehmen. De Kergos Schwerpunkt liegt in der steuerrechtlichen Betreuung der Pharma- und Softwarebranche. Mit ihm wechseln zwei Associates, Mirouna Verban und Julien Monsenego. Nur wenige Monate zuvor war der damalige Head des Steuerteams, Jacques Messeca, zu Eversheds gewechselt. Auch Wettbewerbsrechtler Dominique Brault (69) verließ Coudert vor kurzem in Richtung Herbert Smith. Brault gilt als einer der prominentesten Pariser Anwälte in diesem Bereich und war unter anderem an der Entwicklung des aktuellen französischen Wettbewerbsgesetzes beteiligt.

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