Linklaters-Lockstep

Deutsche Partner holen auf

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  • JUVE

Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung ihrer Praxis werden die deutschen Partner von Linklaters Oppenhoff & Rädler früher als erwartet zum Lockstep-Niveau ihrer britischen Sozietätskollegen aufschließen.Ein überarbeitetes "Konvergenzmodell" läuft seit November letzten Jahres - Ende offen. "Wir werden das volle Linklaters-Lockstep nun in sehr kurzer Zeit erreichen", sagte der deutsche Managing Partner Markus Hartung dem englischen Anwaltsblatt The Lawyer. "Dabei wird niemand zurückgelassen." Das bisherige System habe der Abfederung überhöhter englischer Profitabilitätserwartungen gedient und den Druck von den deutschen Partnern genommen. "Die deutsche Praxis hat sich dann aber sehr viel schneller entwickelt als erwartet, und wir brauchten viel weniger Zeit, um die Profitabilität unserer Praxen anzugleichen", unterstrich Hartung. „Und wenn sich diese Dinge ändern, ist es nur fair, das System zu überdenken.“

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Bereits ein knappes Jahr nach dem Vollzug der Fusion im Januar 2001 wurde The Lawyer zufolge bei einem Partnertreffen Ende November 2001 eine modifizierte Vergütungsvereinbarung ausgehandelt. Die bestehende Regelung war bereits lange vor der Fusion zu einem Zeitpunkt getroffen worden, als Oppenhoff noch 115 Partner hatte (heute 85). Sie enthielt laut Hartung einige „Faktoren zur Relativierung des Wertes von Lockstep-Punkten“, darunter eine Deckelung des Punktewertes der deutschen Partner, die verschiedentlich als „Kaufkraftausgleich“ erläutert worden war.

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