Hertel begann seine Karriere 2010 bei Baker & McKenzie, wechselte 2012 zu Latham & Watkins und 2014 schließlich in das damals gerade eröffnete Frankfurter Büro von Herbert Smith. Dort arbeitete er in den vergangenen Jahren eng mit den Disputes-Partnern Dr. Patricia Nacimiento und vor allem Dr. Mathias Wittinghofer zusammen. Unter anderem war Hertel Teil des Herbert Smith-Teams, das Iveco als Co-Counsel von Buntscheck bei der Abwehr von Schadensersatzklagen gegen das Lkw-Kartell in Deutschland vertritt.
Bei Ashurst stößt Hertel auf eine junge Praxis, die Schwerpunkte bei bank- und finanzrechtlichen Streitigkeiten sowie gesellschaftsrechtlichen Auseinandersetzungen hat. Für das Leasingunternehmen Ryder führt die Kanzlei zudem in London eines der größten Verfahren gegen das Lkw-Kartell, auch hier ist die deutsche Praxis eingebunden.
Startschuss für die deutsche Disputes-Praxis war der Wechsel des Hengeler Mueller-Anwalts Dr. Nicolas Nohlen zu Ashurst vor drei Jahren. Seitdem ist das Team unterm Strich stark gewachsen, auch wenn vorigen Sommer der Münchner Counsel Philipp Beckers als Inhouse-Jurist zur Deutschen Pfandbriefbank wechselte. Erst im vergangenen Monat stieß Dr. Judith Sawang als Partnerin dazu, sie war zuvor Counsel bei Wendelstein. Insgesamt umfasst die deutsche Konfliktlösungspraxis von Ashurst nun drei Partner, zwei Counsel und drei Associates.
In der deutschen Disputes-Praxis von Herbert Smith arbeiten derzeit vier Partner, drei Counsel und zehn Associates. Auch dort hat sich personell zuletzt einiges getan: Zum März verließ der Düsseldorfer Partner Thomas Weimann Herbert Smith, er ist derzeit in eigener Kanzlei tätig. Zum Mai hat die Kanzlei zwei Counsel im Bereich Konfliktlösung ernannt, den Compliance-Spezialisten Enno Appel und die Schiedsrechtlerin Catrice Gayer.