Lovells gründet China-Allianz

Neun Kanzleien nach Marktstudie und Due Diligences ausgesucht

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  • JUVE

Lovells verstärkt ihre Präsenz in China durch eine Kooperation mit neun nationalen Kanzleien. Mitgliedsfirmen der neuen Sino-Global Legal Alliance (SGLA) sind neben Lovells die chinesischen Sozietäten Allbright, China Commercial, Deheng, Dewell, Guangda, Join & High, Solton & Partners, T&C sowie Wang Wu Yang & Ma. Damit gehören mehr als 1.000 Anwälte mit Büros in den wichtigsten Wirtschaftsregionen des Landes der SGLA an. "China ist ein Markt, in dem wir aufgrund der großen Nachfrage seitens Mandanten ein enormes Wachstum über die letzten Jahre verfolgen konnten. Unsere Kooperation wurde als Antwort auf dieses Bedürfnis ins Leben gerufen", sagte David Harris, Managing Partner von Lovells.

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Die Sozietät, die seit 1992 in Peking und seit 2003 in Shanghai präsent ist (JUVE 08/03), wählte ihre chinesischen Partner auf Grundlage einer Marktstudie und nach Due-Diligence-Analysen aus. Beurteilungskriterien waren unter anderem Ruf und Größe der Kanzlei sowie das Angebot an Praxisgruppen-Expertise.

Die SGLA ist eine nicht-exklusive Kooperation, die Mitgliedsfirmen sind unabhängige Kanzleien. Ein Zusammenschluss zu Allianzen bietet internationalen Kanzleien in China die Möglichkeit, rechtliche Hürden vor Ort zu umgehen. Denn lokalen Anwälten, die für ausländische Kanzleien arbeiten, ist es verboten, nach chinesischem Recht zu beraten.

Eine vergleichbare Allianz, wenn auch in kleinerem Ausmaß, hatte unter anderem schon 2003 das ehemalige Haarmann-Hemmelrath-Büro in Shanghai mit der örtlichen Kanzlei Hui Heng Partners geschlossen (JUVE 08/03).

Nach der Aufspaltung von Haarmann Hemmelrath integrierte Salans das Büro in ihr internationales Netzwerk, die Kooperation wurde fortgesetzt (JUVE 03/07). Anfang dieses Jahres ging die US-Kanzlei McDermott Will & Emery eine exklusive strategische Allianz mit der chinesischen MWE China Law Offices ein (JUVE 04/07).

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