Mäßige Bilanz

Umsatz von GSK Stockmann stagniert

GSK Stockmann + Kollegen hat im vergangenen Jahr 1,3 Prozent weniger umgesetzt als 2011. Die Kanzlei erwirtschaftete 46,6 Millionen Euro.Die Zahl der Vollzeit tätigen Berufsträger blieb mit 126 fast gleich.

Teilen Sie unseren Beitrag
Dirk Brückner
Dirk Brückner

Nach drei Jahren, in denen die Sozietät ihren Umsatz jeweils moderat steigerte, stockte die positive Entwicklung damit nun erstmals wieder. „Angesichts des gesamtwirtschaftlichen Umfelds, des zunehmenden Kosten- und Wettbewerbsdrucks und der getätigten Investitionen ein zufriedenstellendes Ergebnis“, sagte Dr. Dirk Brückner, bei GSK verantwortlich für Marketing und Business Development.

Dennoch ist die Stagnation vor dem Hintergrund des sich wieder belebenden Immobilienmarktes eher überraschend, da hier nach wie vor ein eindeutiger Schwerpunkt des Kanzlei liegt. Immerhin hatte GSK die Jahre der Finanzkrise exzellent überstanden. Offensichtlich gelang es ihr zuletzt aber nicht, von dem wieder lebhafteren Transaktionsgeschäft ausreichend zu profitieren und sich gegenüber teils neuen Wettbewerbern, die in den Markt drängen, abzugrenzen.

Auch der Umsatz pro Berufsträger (UBT) in Höhe von 370.000 Euro – ein Minus von 2,8 Prozent im Vergleich zu 2011– hat noch Spielraum nach oben. Die bundesweite Wettbewerberin Kapellmann und Partner, die ebenfalls einen starken Schwerpunkt im Immobiliengeschäft hat, nutzte das vergangenen Geschäftsjahr in dieser Hinsicht besser. So legte Kapellmann beim UBT deutlich zu und hat GSK nach diesem Kriterium fast eingeholt.

Zum Gewinn pro Partner macht GSK offiziell keine Angaben, doch dürfte dieser unter die 500.000-Euro-Marke gerutscht sein.

Artikel teilen

Gerne dürfen Sie unseren Artikel auf Ihrer Website und/oder auf Social Media zitieren und mit unserem Originaltext verlinken. Der Teaser auf Ihrer Seite darf die Überschrift und einen Absatz des Haupttextes enthalten. Weitere Rahmenbedingungen der Nutzung unserer Inhalte auf Ihrer Website entnehmen Sie bitte unseren Bedingungen für Nachdrucke und Lizenzierung.

Für die Übernahme von Artikeln in Pressespiegel erhalten Sie die erforderlichen Nutzungsrechte über die PMG Presse-Monitor GmbH, Berlin.
www.pressemonitor.de