Menold & Aulinger

Neue Großkanzlei zum 1.Juni 2000

Die mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young kooperierende Kanzlei Menold & Herrlinger (JUVE Rechtsmarkt 2/00) und die Ruhr-Sozietäten Aulinger & Spieker sowie Krameyer von Falkenhausen Hanke & Partner haben ihre Fusion noch für den Sommer diesen Jahres beschlossen.Mit Menold & Aulinger, wie die neue Kanzlei zukünftig heißen wird, hat der deutsche Markt eine weitere Großsozietät hervorgebracht, die mit 125 Anwälten an 13 Standorten zu den 15 größten Anwaltskanzleien in Deutschland gehören wird. Das gemeinsame Honorarvolumen wird mit DM 75 Mio. angegeben.

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Schon der Zusammenschluss der beiden Ruhrkanzleien Aulinger Bottke Knälmann (Bochum) und Spieker Holtermann Dieckhöfer Duvernell (Dortmund) 1997 zu Aulinger & Spieker war von Anfang an auf weiteres Wachstum angelegt, wie die Aulinger & Spieker-Partner Reinhard Knälmann (Bochum) und Hans Dieckhöfer (Dortmund) erklären. Zum Konzept einer voll ausgebauten „Ruhrgebietsschiene“ (JUVE Rechtsmarkt 9/99), auf der man sämtliche Wirtschaftszentren des Reviers hätte bedienen können, fehlte noch ein schlagkräftiger Essener Partner. Diesen fand Aulinger & Spieker (Bochum, Dortmund, Dresden, Erfurt, Leipzig, 35 Anwälte, davon zwölf gleichzeitig Notare) in der vergleichsweise kleinen, aber angesehenen Boutique Krameyer von Falkenhausen Hanke & Partner (Essen, Hamm, Halle/Saale, insgesamt 15 Anwälte, drei Notare), mit der schon 1999 Gespräche über einen möglichen Zusammenschluss aufgenommen wurden. Erklärtes gemeinsames Ziel war, in einem dritten Expansionsschritt nordrhein-westfälische Grenzen zu überschreiten. Dieckhöfer vergleicht die Wachstumsstrategie so: „Für uns waren diese drei Schritte auf einmal ein Quantensprung. Wachstum aus eigener Kraft wäre zu mühsam geworden.“

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