Mehr als 60 Prozent des Umsatzes generierte Wilmer durch ihre Corporate/M&A-Arbeit, ihr weiterer Schwerpunkt in der Regulierungsberatung machte rund 20 Prozent aus. Diese Kombination kam im vergangenen Jahr bei Kooperationsvereinbarungen in der Biotech-Branche zum Tragen oder auch bei der Beratung zur Gründung der politischen Interessenvertretung ‚Bund Getränkeverpackungen der Zukunft‘, hinter dem Getränkehersteller wie Red Bull, Handelshäuser wie Aldi sowie Verpackungshersteller stehen.
Darauf folgen die IP- und Litigationpraxen, die jeweils weniger als zehn Prozent zum Umsatz beitrugen. Mit sieben Prozent halbierte sich der Umsatzanteil der Konfliktlösungspraxis im Vergleich zum Vorjahr. Ein viel beachtetes Mandat aus diesem Bereich war die Vertretung von Swatch im Schiedsstreit mit dem US-amerikanischen Juwelier Tiffany, der über 449 Millionen US-Dollar Schadensersatz an die WilmerHale-Mandantin zahlen musste.
Beim Umsatz pro Berufsträger (UBT) musste die Kanzlei jedoch einen Rückgang um knapp ein Prozent auf 623.000 Euro hinnehmen. Im vergangenen Jahr hatten ihre deutschen Anwälte den UBT noch um 6,1 Prozent auf 629.000 Euro steigern können. Allerdings erhöhte sich 2013 auch die Vollzeitberufsträgerzahl (FTE) von WilmerHale. Die von Martin Seyfarth und Reinhart Lange geleiteten deutschen Büros in Berlin und Frankfurt zählen insgesamt knapp 60 Berufsträger. Dabei gab es mit Dr. Martin Braun in Frankfurt auch eine interne Partnerernennung im Bereich IT.
Der weltweite Umsatz blieb in US-Dollar gerechnet über der Milliarden-Grenze. Er fiel nur leicht von 1,076 Milliarden US-Dollar in 2012 auf 1,073 Milliarden US-Dollar in 2013.