Morgenstern geht nach 22 Jahren von Dewey Ballantine zu Kaye Scholer

Der namhafte New Yorker Litigation-Anwalt Saul Morgenstern hat im Februar Dewey Ballantine verlassen und ist zu Kaye Scholer gewechselt. Morgenstern war 22 Jahre bei Dewey tätig gewesen.Seinen überraschenden Schritt begründete Morgenstern unter anderem mit der stärkeren kartellrechtlichen Ausrichtung von Kaye Scholer. Trotz seiner prominenten Litigation-Mandate sehe er, wie er JUVE gegenüber betonte, seinen persönlichen Schwerpunkt in Kartell- und Trade-Prozessen: "Dies war einer der Hauptgründe, zu Kaye Scholer zu gehen."

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Morgenstern gehörte bei Dewey zuletzt zum Team um Harvey Kurzweil, das für den Versicherer Travelers im Versicherungsstreit um die zerstörten WTC-Türme vom 11. September 2001 mandatiert ist. Einer der Kernpunkte in der Auseinandersetzung ist die Auslegung der Versicherungspolice. Es geht dabei darum, ob es sich um einen oder zwei Versicherungsfälle handelt. WTC-Eigentümer Larry Silverstein könnte je nach dem dreieinhalb oder aber sieben Milliarden Dollar von den beteiligten Versicherern fordern. Silverstein wird in der Auseinandersetzung von Anwälten der Kanzlei Wachtell, Lipton, Rosen & Katz vertreten. Ob er auch künftig weiter in den Fall eingebunden werde, sei noch nicht entschieden, erklärte Morgenstern.

Zu den prominenten kartellrechtlichen Mandaten des New Yorkers gehörten zuletzt etwa die Vertretung der Union Oil Company of California in Vorwürfen um Gehaltsabsprachen in der Öl- und petrochemischen Industrie. Außerdem vertrat er eine Verlegergruppe wegen angeblicher Abonnements-Preisabsprachen sowie mehrere Minderheitsgesellschafter eines dänischen TK-Unternehmens in einem ICC-Schiedsverfahren gegen France Telecom.

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