Ernemann verfügt über Branchenerfahrung im Banken- und Telekommunikationssektor, im Automotivebereich und bei erneuerbaren Energien. Dort berät er insbesondere zu D&O-Versicherungen,Warranty & Indemnity (W&I) Versicherungen und internationalen Produkthaftungsfällen.
Das Münchner Büro von DWF, das von Oliver Bolthausen geleitet wird, wächst nach dem Zugang auf zehn Berufsträger an. Die ursprünglich in Manchester beheimatete Sozietät DWF hat sich in der jüngsten Zeit regelmäßig mit Quereinsteigern verstärkt. Im März eröffnete die Kanzlei mit einem Team von Anwälten des Berliner Büros von DLA Piper ihr drittes Büro in Deutschland. Im Juni stieß eine Energierechtlerin von Görg zum Kölner Büro, einen Monat später holte DWF einen Lebensmittelexperten von Vossius.
Ziel des personellen Ausbaus soll sein, die fachlichen Schwerpunkte, die DWF in ihrem Heimatmarkt anbietet, Schritt für Schritt auch in Deutschland auszubauen. So zählt der Versicherungssektor für DWF, die sich in den vergangenen Jahren durch zahlreiche Fusionen zu einer der größten Einheiten in Großbritannien entwickelt hat und heute rund 1.600 Berufsträger an 22 Standorten beschäftigt, in Großbritannien zu einem wichtigen Beratungsschwerpunkt. Die Kanzlei ist außer in Großbritannien und Deutschland auch in Irland, Belgien, Frankreich, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten vertreten. Erst Anfang 2017 hatte DWF in Paris eröffnet. Die deutschen Büros, die früher unter Bridgehouse Law firmierten, gehören seit Anfang 2016 zu DWF.