Ceranowski ist auf nationales und internationales Steuerrecht spezialisiert. In den vergangenen Jahren war er häufig bei grenzüberschreitenden Großtransaktionen und damit verbundenen Strukturmaßnahmen tätig. So beriet er unter anderem die Private-Equity-Gesellschaft Change Capital beim Verkauf des Modelabels Hallhuber, die Investoren TPG und Credit Suisse beim Verkauf des Badezimmerausrüsters Grohe sowie den US-Konzern Eli Lilly beim Kauf des Tierarzneimittelgeschäfts von Novartis. Daneben gab es auch Berührungspunkte zu mittelständischen Mandanten, etwa bei Fragen der Unternehmensnachfolge.
Er begann seine berufliche Laufbahn 1996 bei einer lokalen Berliner Einheit, 2000 wechselte er zu der Linklaters-Vorgängerkanzlei Oppenhoff & Rädler. Ab 2007 war Ceranowski dann für Weil Gotshal tätig. Kantenwein hatte sich schon in der Vergangenheit immer wieder mit Quereinsteigern verstärkt, mit mehreren von ihnen hatte Ceranowski schon bei Linklaters zusammengearbeitet.
Die letzten größeren personellen Umbrüche gab es 2010 bei Kantenwein, als zwei erfahrene Steuer- und Nachfolgepartner die Kanzlei verließen und ein Finanzrechtsexperte aus der Rechtsabteilung der Hypo Real Estate-Gruppe hinzukam. Im Vorjahr schied der Prozess- und Schiedsexperte Dr. Gottfried Hammer aus, weil er zum BGH-Anwalt ernannt wurde. Aktuell sind bei Kantenwein in der Steuer-Praxis vier Partner, vier Associates und ein of Counsel tätig, die zum Teil als ebenfalls als Steuerberater und Wirtschaftsprüfer qualifiziert sind.
Bei Weil Gotshal verbleiben in der Steuerrechtspraxis um Partner Tobias Geerling noch fünf Associates. Das Team berät einen eigenen Mandantenstamm, im Mittelpunkt der US-Kanzlei stehen jedoch vor allem die Beratung von Transaktionen und Restrukturierungen.