Begonnen hatte Walenta ihre Laufbahn 2003 bei Heussen, wo sie überwiegend mittelständische Unternehmen in allen Facetten des Arbeitsrechts beriet. 2005 wechselte sie ins Münchner Arbeitsrechtsteam von Hogan Lovells und war dort bis 2011 als Counsel tätig. Auch hier unterstützte sie Unternehmen in Kündigungsschutzfragen, in Verhandlungen mit den Betriebsräten oder bei Restrukturierungen, spezialisierte sich allerdings zunehmend auf arbeitsrechtliche Compliance. Neben der Dauerberatung inzwischen häufig amerikanischer Unternehmen vertrat sie ihre Mandanten immer auch in Prozessen.
2012 kehrte Walenta der Kanzleiwelt zunächst den Rücken und schloss sich der zwei Jahre zuvor gegründeten Compliance-Abteilung von MAN an. Die Compliance-Expertin war dort für die Durchführung von weltweiten internen Untersuchungen zuständig.
Bei Keller Menz soll ihr Fokus neben der allgemeinen arbeitsrechtlichen Beratung dementsprechend auch auf der arbeitsrechtlichen Compliance, der Implementierung von Whistleblower-Systemen und der Durchführung interner Untersuchungen liegen. Für das inzwischen zehnköpfige Arbeitsrechtsteam der Münchner Kanzlei ist es die zweite personelle Verstärkung innerhalb eines Jahres: Ende 2017 war Maximilian Hofmann von Watson Farley & Wiliams dazu gestoßen, zudem wurde der 2014 von Linklaters gekommene Dr. Christian Ley Anfang dieses Jahres zum Equity-Partner ernannt. Zu seinen Mandanten zählen überwiegend mittelständische Unternehmen, aber auch große Bausparkassen und Banken, unter anderem die Bayern LB.