Kotitschke ist deutscher und europäischer Patentanwalt, hat aber auch einen Schwerpunkt im Markenrecht. Bei technischen Schutzrechten liegen seine Tätigkeitsschwerpunkte bei Patenterteilungs- und Einspruchsverfahren sowie der Erstellung von Gutachten im Vorfeld von Produktneueinführungen beziehungsweise bei Verletzungsverfahren. Technisch berät er vor allem zu den Bereichen Optik sowie Halbleiter-, Medizin- und Automobiltechnik. Kotitschke war bis Ende 2012 bei Wilhelms Kilian & Partner tätig, gründete dann aber seine eigene Kanzlei. Heurung berät neben dem Markenrecht auch zum Lebensmittel- und Urheberrecht.
Mit Kotitschke baut Maiwald nun wieder den Bereich Engineering aus. Hier hatte die gemischte Münchner IP-Kanzlei Anfang 2016 einen erheblichen personellen Verlust erlitten, als sich ein großes Team um die beiden Engineering-Experten Korbinian Kopf und Dr. Daniel Westenberger abgespalten hatte. Gemeinsam mit Dr. Marc Wachenhausen, der die neue Einheit inzwischen wieder verlassen hat, gründeten sie Kopf Westenberger Wachenhausen. Die Kanzlei zählte damals 15 Patentanwälte.
Bei Maiwald verblieben damals vier Partner und zwölf weitere Patentanwälte im Engineering-Team. Inzwischen arbeiten in dem Bereich 19 Patentanwälte. Die Kanzlei, die im Pharmabereich aufgestellt ist, wollte danach das technisch orientierte Beratungsgeschäft wieder aufbauen. Ein erster Schritt dazu gelang ihr jetzt.
Maiwald hatte sich zuletzt vor allem ihre Patentprozessabteilung mit erfahrenen Anwälten verstärkt – vor allem mit Blick auf das neue europäische Patentsystem UPC. Die Kanzlei ist traditionell stark prozessual ausgerichtet.