München

Neue IP- und Arbeitsrechtskanzlei geht an den Start

Igor Schmulenson und Dr. Martin Wintermeier haben Anfang April in München eine Arbeitsrechts- und IP-Kanzlei unter dem Namen Twainscore gegründet. Die beiden Partner waren zuvor bei der Arbeitsrechtboutique Wolff Schultze Kieferle beziehungsweise der IP-Kanzlei Ampersand tätig.

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Igor Schmulenson (37) und Dr. Martin Wintermeier (33) haben Anfang April in München eine Arbeitsrechts- und IP-Kanzlei unter dem Namen Twainscore gegründet. Die beiden Partner waren zuvor bei der Arbeitsrechtsboutique Wolff Schultze Kieferle beziehungsweise der IP-Kanzlei Ampersand tätig.

Martin Wintermeier (l.), Igor Schmulenson
Martin Wintermeier (l.), Igor Schmulenson

Wintermeier arbeitete drei Jahre lang bei Ampersand mit einem Fokus auf Patentprozesse. Die Münchner Kanzlei ist bekannt für ihre pharmarechtliche Expertise, aber auch für ihre Arbeit in Patentverletzungsverfahren vor allem für Patentverwerter (NPEs). Wintermeier hatte seine anwaltliche Laufbahn 2017 im Team von Ampersand-Partner Hosea Haag begonnen.

In seiner neuen Kanzlei will Wintermeier mit einer breiten IP-Ausrichtung arbeiten: Neben Patentrecht zählen dazu auch Marken- und Wettbewerbsrecht sowie vor allem der Schutz von Geschäftsgeheimnissen und arbeitnehmererfinderrechtliche Fragen. Beide Bereiche haben starke Schnittstellen mit Schmulensons arbeitsrechtlichem Beratungsschwerpunkt.

Zu Wintermeiers Mandanten zählen unter anderem Matratzen Concord, Craftguide, Isaria Corporate Design sowie die ARD.ZDF Medienakademie. Der IP-Rechtler arbeitet auch weiterhin mit Ampersand in laufenden Patentverfahren zusammen.

Schmulenson berät seine Mandanten zu sämtlichen Fragen des Individual-, des Kollektivarbeitsrechts sowie des Dienstvertragsrechts. Er war seit 2015 als Associate bei der Arbeitsrechtskanzlei Wolff Schultze Kieferle in München tätig. Zu seinen Mandanten zählen beispielsweise ein Dax-Unternehmen sowie der Softwareanbieter Cubeware und der Druckerhersteller Horizon.

Spin-off von Spin-offs

Ampersand war Ende 2011 als Spin-off verschiedener Münchner Kanzleien an den Start gegangen. Die vier Gründungspartner kamen damals von Heisse Kursawe Eversheds (heute Eversheds), HK Krüger und Taylor Wessing. Die Schwerpunkte der Kanzlei liegen im Patent-, Marken-, Domain-, Urheber- und Wettbewerbsrecht. Zudem berät Ampersand zum Pharma- und Medizinprodukte-, Datenschutz- und Filmrecht.

Auch Wolff Schultze Kieferle war 2012 als Spin-off in München gegründet worden. Die Kanzlei hatte sich von der damals bekannten Arbeitsrechtsboutique Schmitt-Rolfes Faltermeier Staudacher abgespalten. Wolff Schultze Kieferle ist heute mit drei Partnern und einer Associate im Arbeitsrecht aktiv.

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