Harguth war erst im Februar 2012 von der US-IP-Kanzlei Fish & Richardson zu McDermott gewechselt und sollte dort sowohl im Münchner als auch im Frankfurter Büro arbeiten. Bei Fish & Richardson hatte er 2007 zu dem Team gehört, das für die US-Kanzlei in München eröffnete. Zuvor war Harguth seit 1997 für Bardehle Pagenberg tätig, zuletzt als Partner.
Der als französischer und deutscher Anwalt zugelassene Patentprozessrechtler gehörte bei McDermott unter anderem zu dem Team, das Infineon als Streitverkündete im Prozess um die Patente des Halbleitherstellers Qimonda vertrat. Weitere Beratungsschwerpunkte hat er im Arbeitnehmererfinder- und Designrecht sowie in Fragen von Geschäftsgeheimnisschutz.
Durch seinen Zugang baut Preu Bohlig ihren bekannten Schwerpunkt im Gewerblichen Rechtsschutz weiter aus. Harguth wird der zehnte IP-Partner in München. Die multidisziplinäre Kanzlei ist zudem mit weiteren Büros in Berlin, Düsseldorf und Hamburg präsent.
„Die Verstärkung durch Herrn Dr. Harguth unterstreicht unsere Strategie, uns auch international immer breiter aufzustellen“, sagte der Münchner Preu Bohlig-Partner Dr. Ludwig von Zumbusch. „Die intensiven Mandatsbeziehungen von Herrn Dr. Harguth vor allem in den USA, aber auch nach Frankreich, sind ein echter Gewinn für uns, nicht zuletzt vor dem Hintergrund des kommenden Einheitlichen Patentgerichts.“
Bei McDermott ist im Patentrecht weiterhin der langjährige Partner Dr. Boris Uphoff aktiv. Insgesamt verbleiben in München rund 30 Berufsträger, davon 15 Partner. Zuletzt hatte sich die Kanzlei vor Ort zum Jahreswechsel mit dem Leiter der deutschen Private-Equity-Praxis von Ashurst, Dr. Nikolaus von Jacobs, verstärkt.