Der Director entspricht bei Wragge in etwa der Position eines Salary-Partners. Zu den Mandanten der britischen Kanzlei gehören international einige namhafte Lebensmittelhersteller. Mit dem Zugang möchte die Kanzlei nun ihre internationale Expertise in dem Bereich auch in Deutschland etablieren.
Gerstberger war Anfang 2010 von Ashurst zu Gerstenberg gewechselt (mehr…). Bekannt ist sie vor allem für ihre Arbeit zu Abgrenzungsfragen zwischen Kosmetika, Lebens- und Arzneimitteln. Vor Ashurst hatte Gerstberger bei Taylor Wessing gearbeitet. „An Wragge reizte mich vor allem die internationale Plattform und der klare Sektorfokus der Kanzlei auf die Lebensmittel- und Pharmabranche bei gleichzeitig hoher Attraktivität auch für eher mittelständische Mandanten“, sagte Gerstberger. „Zudem freue ich mich, gemeinsam mit dem sehr ausgewiesenen IP-Team die Präsenz der Kanzlei in Deutschland weiter auszubauen.“
Mit Gerstberger arbeiten nun zwei Partner, ein Director und zwei Associates bei Wragge in München. Bisher hatte das 2008 eröffnete einzige Deutschland-Büro der Kanzlei einen rein IP-rechtlichen Schwerpunkt (mehr…). Das Team vertrat zuletzt etwa Nike im Streit um Schuhpatente mit Adidas (mehr…).
Bei Gerstenberg verbleiben nach dem Wechsel von Gerstbeger vier in Deutschland zugelassene Rechtsanwälte sowie eine französische Avocat au Barreau de Paris. Der Schwerpunkt im Lebensmittelrecht liegt bei Dr. Christoph Hegele, die Kanzlei plant jedoch den baldigen Ausbau in diesem Bereich.