Kurz nachdem bekannt wurde, dass Linklaters Oppenhoff & Rädler den Equity-Status von 19 ihrer rund 80 deutschen Partner überprüft, ist auch die Unruhe in der Partnerschaft öffentlich geworden. Anonymen Schreiben zufolge, die an JUVE und das 'Handelsblatt' geschickt wurden, ist die Art und Weise der Statusprüfung von Partnern auch in der "nicht betroffenen Partnerschaft auf teilweise heftige Kritik gestoßen". Interne Regeln seien wiederholt verletzt worden, heißt es in dem Schreiben weiter: "In internen Memoranden wird dem Managing Partner 'Willkür' und das Durchführen einer 'Säuberungswelle' vorgeworfen."
Der Senior Partner von Linklaters Dr. Michael Lappe sagte dazu: „Wir sind überzeugt, dass die jetzt laufenden Gespräche weiter fair und sachlich verlaufen werden. Es gibt keine Alternative, und die überwältigende Mehrheit der Partner steht hinter dem Management.“ Ein wichtiges Ziel der Maßnahmen sei laut Lappe, „möglichst vielen der jüngeren Anwälte die Chance auf Partnerschaft zu geben“.
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