Sibeth, 2005 als eine von drei Nachfolgekanzleien der überörtlichen Sozietät Arcon an den Start gegangen, erweitert mit den Neuzugängen ihren Fokus auf die Industriesektoren Life Sciences und IT einschließlich Software. Außerdem will die Kanzlei ihre Corporate Finance-Praxis um transaktionsbezogenes Know-how im Gewerblichen Rechtsschutz ergänzen.
Breuer war bereits im Münchner Büro der Kanzlei Brobeck/Hale and Dorr tätig, die Mitte 2004 mit WilmerHale fusionierte. Seit 2001 leitete Breuer bei Hale und später WilmerHale als Partner den Bereich IP in München. Seine Praxisschwerpunkte sind Gewerblicher Rechtsschutz, IT- und Wettbewerbsrecht sowie Lizenz- und Vertriebsrecht. Der IP-Rechtler gehörte unter anderem zu dem Team, das 2005 Avid Technology beim Erwerb der Pinnacle Systems beraten hatte.
Bei WilmerHale war Breuer einer von zuletzt drei Partnern des rund zehn Anwälte umfassenden Münchner Büros. Erst im vergangenen Jahr hatte der Münchner Kapitalmarktrechts-Partner David Ayres die Kanzlei verlassen und war zu Wolf Theiss nach Wien gewechselt.
Neuenhahn, der zweite Neuzugang bei Sibeth, war seit 2001 bei PSP tätig. Er ist unter anderem Aufsichtsratsvorsitzender des Münchner IT-Systemhauses Equinux AG. Bei PSP arbeitete Neuenhahn unter anderem mit Partner Sven Fritsche zusammen, der Mitte vergangenen Jahres zu RP Richter & Partner wechselte.
Sibeth kündigte an, zu einer eigenständigen Positionierung des neuen IP-Bereichs kurzfristig weitere Neu- und Quereinsteiger zu verpflichten.