Nächster Start in Südkorea

McDermott eröffnet in Seoul

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  • JUVE

Auch McDermott Will & Emery hat den südkoreanischen Beratungsmarkt stärker ins Visier genommen. Die US-Kanzlei hat in der Hauptstadt Seoul Mitte Oktober ein Büro eröffnet. In diesem Jahr starteten vor Ort bereits Squire Sanders, Cleary Gottlieb Steen & Hamilton und Paul Hastings.

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Hintergrund der Büroeröffnungen in der viertgrößten Volkswirtschaft Asiens ist ein Freihandelsabkommen, das seit Januar in Kraft ist und Kanzleien mit Sitz in den USA den Eintritt in den koreanischen Rechtsmarkt erlaubt. Bei McDermott verantwortet In-Young Lee den Aufbau in Seoul, der zuvor von New York aus die Rechtsgeschäfte mit Korea steuerte. Lee ist gebürtiger Koreaner und wuchs dort auf. Unter seiner Führung begleitet McDermott bereits seit 30 Jahren koreanische Mandanten und internationale Unternehmen bei ihrem Engagement in dem ostasiatischen Land. Daher ist er auch in der Zusammenarbeit mit den dortigen Regierungsbehörden erfahren.

McDermott will in Korea fachlich ein breites Spektrum anbieten. Neben Transaktionen will die Kanzlei etwa auch im Schiedswesen, dem Gewerblichen Rechtsschutz sowie dem Kartell- und Steuerrecht beraten. Neben Lee soll zweitweise auch der New Yorker Partner Paul Kim in Seoul arbeiten, unterstützt werden sollen die beiden Partner von einem Associate. Weitere Anwälte sollen im Rotationsprinzip ebenfalls zeitweilig in der südkoreanischen Hauptstadt arbeiten.

Anfang des Jahres hatte McDermott ihre Korea-Praxis in Washington durch Jay Eizenstat verstärkt. Der erfahrene Spezialist für Handelsrichtlinien wechselte von Miller & Chevalier, für die er seit 2008 als of Counsel arbeitete. Vor seiner Zeit bei Miller & Chevalier war Eizenstat für die USA maßgeblich an Verhandlungen mit Südkorea über Handelsabkommen zwischen den Ländern beteiligt. (René Bender)

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