Schenk war schon früher in prominenter Funktion tätig. Zwischen 2001 bis 2004 war sie Präsidentin des Bundes Deutscher Radfahrer. Dieses Amt hatte sie damals niedergelegt, als sie nicht genügend Unterstützung für ihren rigiden Anti-Doping-Kurs fand.
Davor war Schenk rund zwölf Jahre als Frankfurter Stadträtin tätig. Begonnen hatte sie ihre Karriere als Richterin am Arbeitsgericht Frankfurt.
Für Schmalz wird die ehemalige Deutsche Meisterin im 800-Meter-Lauf mit Schwerpunkt im Sportrecht tätig. Daneben wird Schenk, seit Sommer 2007 auch Richterin am Internationalen Sportschiedsgericht in Lausanne (TAS) aber auch mittelständische Unternehmen präventiv in Compliance-Fragen beraten.
„Bei Schmalz bietet man mir durch vielfältige organisatorische Hilfe die Möglichkeit, mein wachsendes berufliches Engagement in der Kanzlei hervorragend mit meinen ehrenamtlichen Tätigkeiten zu verbinden“, sagte Schenk, die halbtags tätig wird. Für die bislang vor allem im Arbeitsrecht bekannte Kanzlei sind künftig 20 Anwälte tätig, 8 davon als Equity-Partner. (René Bender)