Neue Rekordwerte

Noerr gelingt deutlicher Umsatzsprung

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  • JUVE

Noerr hat ihren Umsatz in Deutschland 2013 um rund 15 Prozent auf 164,5 Millionen Euro gesteigert. Dabei legte die Kanzlei auch in der Produktivität ihrer Anwälte, dem Umsatz pro Berufsträger (UBT) deutlich zu. Er stieg um 10,5 Prozent auf knapp 525.000 Euro. Sowohl der erzielte deutsche Umsatz als auch der UBT sind neue Rekordwerte für die Kanzlei.

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Beim Umsatz zog die Sozietät nun an Hogan Lovells vorbei und liegt mit nur noch minimalem Abstand hinter Gleiss Lutz auf Platz 7 des Rankings der 50 umsatzstärksten Sozietäten hierzulande. Auch beim UBT machte Noerr Boden auf Gleiss Lutz gut – die Konkurrentin spielt aber mit einem aktuellen UBT von 636.000 Euro noch in einer anderen Liga. Von anderen deutschen Wettbewerbern wie CMS Hasche Sigle oder Flick Gocke Schaumburg konnte sich Noerr deutlich absetzen. Die Kanzlei dürfte gute Chancen haben, nach diesem Kriterium den Sprung unter die Top 20 für das Geschäftsjahr 2013 zu schaffen.

Insgesamt erwirtschaftete die Kanzlei im Geschäftsjahr 2013 einen Umsatz von 190,8 Millionen Euro, was ein Plus von 12,3 Prozent ergibt – ein etwas geringerer Zuwachs als im deutschen Markt. Der Berechnung der Noerr-Kennzahlen lag dabei im Vergleich zum Vorjahr eine methodische Änderung zugrunde. So erfasst die Kanzlei nun auch die Umsätze der ausländischen Büros, soweit hier Beratung im deutschen Recht erbracht wird. Überwiegend ist dies in London und Brüssel der Fall, während in den Mittel- und Osteuropa-Büros signifikant auch im jeweiligen nationalen Recht beraten wird. Hier erwies sich das Geschäft zuletzt als schwieriger. Mit 26,3 Millionen Euro setzte Noerr in dieser Region drei Prozent weniger um. Das eigenständige Büro in Kiew gab sie sogar wegen des schwierigen wirtschaftlichen wie politischen Umfelds auf.

In fachlicher Hinsicht fiel das Wachstum in den Praxen Corporate/M&A, Litigation, Media IP & IT überdurchschnittlich stark aus, ebenso bei der Beratung von Unternehmen in regulierten Branchen wie Banken, Energie, Telekommunikation und Versicherungen. „In den vergangenen Jahren haben wir besonders stark in unsere strategischen Geschäftsfelder investiert. Die große Nachfrage der Mandanten bestätigt unsere Strategie“, sagte Dr. Tobias Bürgers, Co-Sprecher der Kanzlei.

Punkten konnte Noerr vor allem durch das grenzüberschreitende Geschäft, das weiter zulegte. Dies erklärte Dr. Alexander Ritvay, ebenfalls Co-Sprecher der Kanzlei. Ein Beispiel dafür sei die Arbeit für Mitsubishi Heavy Industries bei einem großen Joint Venture im Energiesektor mit einem Transaktionsvolumen von 8,7 Milliarden Euro, ein weiteres die Beratung der Deutschen Telekom bei der Übernahme des osteuropäischen Breitbandanbieters GTS. Auch bei Transaktionen und Finanzierungen in der Immobilienbranche und in der Litigation-Praxis setzte sich das Wachstum fort.

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