Nörr entkräftet Vorwürfe des Berliner „Tagesspiegel“
Indirekte Vorwürfe gegen Nörr Stiefenhofer Lutz hat der Berliner "Tagesspiegel" in einem Artikel vom 18. Dezember 2002 erhoben. Der Artikel beschäftigt sich mit den Prozessen gegen die ehemaligen Manager der Bankgesellschaft Berlin. Gegenüber JUVE nahmen die beteiligten Anwälte nun Stellung.In dem Artikel wird Dr. Joachim Preußner, ehemaliger Chefsyndikus der Bankgesellschaft und seit 2000 Partner im Berliner Büro von Nörr, gleich zu Beginn als "Ex-Topmanager des Pleitekonzerns" bezeichnet. "Meine Position mit der eines Klaus Landowskys oder Wolfgang Rupfs zu vergleichen ist schlicht und einfach falsch. Ich war Leiter des Bereichs Recht im Konzern, aber nie im Vorstand", so Preußner.
Des Weiteren bezeichnete Ralf Schönball, Autor des Artikels mit dem Titel „Da lohnt es sich, ein Verlierer zu sein“, den Umstand als „besonders kurios“, dass Preußner sich nun über Honorare für Niederlagen freuen darf. Preußner legte allerdings Wert auf die Feststellung, dass er selbst nicht Träger des Mandats bei Nörr ist. Das arbeits- und dienstvertragsrechtliche Mandat liegt in den Händen von Dr. Stefan Tomicic aus dem Münchner Nörr-Büro.
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