Mit Ritvay übernimmt einer der wichtigsten Köpfe der gesellschaftsrechtlichen Praxis die Führungsaufgabe. Zusammen mit Thomas Schulz ist er auch Leiter der Praxisgruppe Corporate. Ritvay ist schon lange bei Noerr. Auch zukünftig wird Ritvay neben seiner Manager-Aufgabe weiter beratend tätig sein. Noerr operiert traditionell nicht mit Vollzeit-Managing-Partnern.
Zusammen mit Bürgers will er die Kanzlei strategisch weiterentwickeln. Noerr konnte in den letzten Jahren zwar Umsatz und Produktivität stetig verbessern. Im Vergleich zu den Wettbewerbern an der Marktspitze gibt es bezüglich der Produktivität aber noch deutlichen Nachholbedarf. Ziel der Kanzlei ist es daher, sich stärker auf zukunftsträchtige Geschäftsfelder zu fokussieren, ohne den Full-Service-Ansatz aufzugeben.
Seine Karriere begann dort 1995, im Jahr 2000 wurde er zum Partner ernannt. Zudem verfügt er über Erfahrungen in der Wirtschaft. So war er vier Jahre lang Mitglied der Geschäftsführung der Kirch-Gruppe, außerdem führte er die Geschäfte der Formal Eins Gruppe.
Schon seit einiger Zeit war klar, dass es zu einem Personalwechsel bei den Kanzleisprechern kommt. Schenk hatte sich nach 15 Jahren in dieser Funktion nicht wieder zur Wahl gestellt. Künftig wird er sich wieder komplett auf das operative Geschäft konzentrieren. Seine Schwerpunkte liegen auf den Gebieten M&A, Gesellschafts- sowie Steuerrecht. Zudem ist er Mitglied in einigen Aufsichtsräten, etwa beim Gesundheitskonzern Fresenius. Hier hatte es zuletzt Streit um die Mandatierungspraxis gegeben (mehr…).