Kaufhold will in der eigenen Kanzlei weiter ihren Fokus auf deutsches und internationales Vertragsrecht sowie e-Commerce legen. Ihre Mandanten bei Noerr stammten aus einer breiten Palette an Branchen, darunter dem Maschinenbau, dem Groß- und dem Einzelhandel. So beriet die Anwältin Escada und andere Modehändler dabei, Webshops in Deutschland und anderen europäischen Länder zu eröffnen. Insgesamt war Kaufhold über 17 Jahre bei Noerr tätig.
Die Vertragsrechtlerin ist auch ausgebildete Notarin und hat Erfahrung im Immobilienrecht. Auf diesem Rechtsgebiet sieht sie weitere Entwicklungsmöglichkeiten für ihre eigene Kanzlei.
Eggert ist auf gewerbliches Mietrecht, Maklerrecht und streitige Auseinandersetzungen im Immobilienbereich spezialisiert, außerdem berät er Mandanten aus dem Kunsthandel und Kunstsammler an der Schnittstelle zwischen Kunst- und Restitutionsrecht. Er wechselte zum September aus privaten Gründen von Frankfurt nach Dresden. Seine neue Einheit Kiermeier Haselier Grosse ist nicht nur in Ostdeutschland für ihre breite gesellschaftsrechtliche Beratung bekannt, sie hat Schwerpunkte im Steuerrecht und im Bau- und Vergaberecht.
Der Immobilienrechtler arbeitete seit 1993 bei Noerr, die vergangenen 16 Jahre als Sozius. Für Noerr hat er das Dresdner Büro mitaufgebaut und wechselte vor sieben Jahren dann zurück in das Frankfurter Büro der Kanzlei. Nun will er an der Elbe den Neuanfang in der kleineren Einheit wagen, um unter anderem in strategischen Fragen und der Mandatswahl beweglicher agieren zu können.
Bei Kiermeier arbeiten mit dem Zugang sechs Equity- und vier Salary-Partner. Volker Schmidt, bislang assoziierter Partner, wurde zum September zum Equity-Partner ernannt.