OECD-Steuerinitiative

„Der Schuss könnte leicht nach hinten losgehen“

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Prof. Dr. Thomas Rödder von Flick Gocke Schaumburg über die OECD-Initiative gegen aggressive Steuergestaltungen.

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JUVE: Die OECD hat ihren Aktionsplan gegen legale Steueroptimierung durch internationale Konzerne wie Apple oder Google fertiggestellt. Worum geht es überhaupt bei dem OECD-Vorhaben zur Bekämpfung von aggressiver Steuergestaltung und Gewinnverschiebung (Base Erosion and Profit Shifting – kurz: BEPS)?
Prof. Dr. Thomas Rödder: Die OECD will die Ursachen für niedrige effektive Steuerbelastungen multinationaler Unternehmen ermitteln und dafür sorgen, dass die Staaten wirksame Maßnahmen gegen aggressive Steuergestaltung und damit verbundene Gewinnverlagerungen in niedrig besteuernde Staaten ergreifen. Es soll insbesondere verhindert werden, dass den Ländern, in denen die Gewinne tatsächlich erwirtschaftet werden, die Steuerbasis entzogen wird oder Unternehmensgewinne gar nicht besteuert werden. Das kann durch das gezielte Ausnutzen der Steuergesetze mehrerer Staaten gelingen.

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