Frister begann ihre Karriere 1995 am Landgericht in Düsseldorf und wechselte 2006 ans OLG. Seitdem beschäftigt sie sich mit Kartellverfahren, zunächst als Mitglied des zweiten, ab 2012 des dritten Kartellsenats, dem damals schon Laubenstein vorsaß.
Der dritte Senat ist damit der einzige, der ausschließlich weiblich besetzt ist. Neben Frister gehören die Richterinnen Christina Klein Reesink als stellvertretende Vorsitzender, Ulrike Pastohr und Dr. Annette Webler dazu. Der Senat ist für Kartellbußverfahren zuständig und für Kartellverwaltungssachen, die die Entscheidungen der Bundesnetzagentur betreffen.
Der langjährige Vorsitzende des Senats Laubenstein leitete den Senat insgesamt 14 Jahre lang. Neben seiner richterlichen Tätigkeit war er unter anderem Mitglied des Präsidialrats für die ordentliche Gerichtsbarkeit.