Mit den Neuzugängen wächst das französische Bardehle-Büro auf zehn Rechtsanwälte, zuzüglich elf weiterer Juristen und Mitarbeiter. Stéphanie Legrand berät vor allem im Marken-, Geschmacksmuster- und Urheberrecht. Zu ihren Mandanten zählen Unternehmen aus den Bereichen Parfüm, Schmuck und Kosmetik. Olivier Legrand engagiert sich unter anderem im Patentrecht und berät hier Unternehmen der Elektroindustrie und des Maschinenbaus. Lesage-Catel wiederum vertritt unter anderem Unternehmen der Stahlindustrie und der Elektronik in Patentstreitverfahren vor französischen Gerichten.
Bardehle ist seit 1992 in Paris mit einem Büro vertreten. Geleitet wird es von Julien Fréneaux, über den auch der Kontakt zu dem Legrand-Team zustande gekommen ist. Bardehle betreut in Frankreich unter anderem L’Oréal und Salomon.
Bereits seit Längerem ist aus dem Markt bekannt, dass es zwischen dem früheren Namenspartner und Patentanwalt Heinz Bardehle – heute tätig unter Puschmann Borchert Bardehle – und der Kanzlei markenrechtliche Meinungsverschiedenheiten gab. Diese, so bestätigte Bardehle Pagenberg nun, wurden inzwischen durch Vergleich beigelegt. Bardehle Pagenberg wurde in der Angelegenheit Dr. Berthold Gaede und Sandra Redeker von Nörr Stiefenhofer Lutz beraten, Heinz Bardehle und seine neue Kanzlei wurden Marktinformationen zufolge von dem Lorenz Seidler Gossel-Partner Dr. Christian Raßmann betreut. Heinz Bardehle war Anfang dieses Jahres bei seiner alten Kanzlei ausgeschieden.
Erstmals veröffentlicht auf www.juve.de am 20. Oktober 2009