Damit gleicht LKC in gewisser Weise auch den Verlust ihres langjährigen Partners Hans Röthel (65) aus, der in diesem Frühjahr den umgekehrten Weg gegangen und von LKC zu PSP gewechselt war.
Von Hoerner wird bei LKC vor allem am Standort Gmund am Tegernsee sowie dem Sitz der LKC-Rechtsberatung in München-Bogenhausen tätig sein und wird Teil der Praxisgruppe für die Beratung gemeinnütziger Organisationen. Seine Expertise liegt in der Konzeption von Stiftungslösungen und der Beratung gemeinnütziger Organisationen. Zudem soll er seine Erfahrung im Vereins- und Stiftungszivilrecht einbringen.
In der LKC-Praxisgruppe zur Beratung gemeinnütziger Organisationen ist ein Team von sieben Wirtschaftsprüfern, Steuerberatern und Rechtsanwälten tätig. Sie wird von Dr. Stefan Berz, einem der LKC-Holdingpartner, geleitet.
LKC gehört zu den derzeit am schnellsten wachsenden mittelgroßen Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und erzielte mit insgesamt rund 400 Mitarbeitern an 19 Standorten im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 30 Millionen Euro. Die MDP-Kanzlei zählt damit zu den 20 größten deutschen Gesellschaften der Branche. Neben ihrer Zentrale in Grünwald bei München findet sich der ganz überwiegende Teil der LKC-Büros in Bayern.
Nach dem Weggang von von Hoerner zählt das Private-Client-Team von PSP noch immer rund 20 Berufsträger. Im vergangenen Jahr hatte es unter anderem mit dem Gewinn zweier Juristen von der zerfallenen Kanzlei Dr. Mohren & Partner deutlich aufgestockt. (Jörn Poppelbaum)