Patentrecht

Wuesthoff gewinnt Biotech-Experten von Isenbruck

Der Münchner Patentanwalt und Biotech-Experte Dr. Hendrik Wichmann (48) wechselt Mitte September zu Wuesthoff & Wuesthoff. Er wird der Münchner IP-Kanzlei als Partner beitreten. Ihm folgen eine angestellte Patentanwältin sowie ein Patentanwaltskandidat.

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Wichmann gilt als ausgewiesener Experte für die Betreuung von Pharma- und Biotech-Patenten. Bislang war er Namenspartner im Münchner Büro von Isenbruck Bösl Hörschler Wichmann. Er gehörte zur Gründungsriege der Kanzlei, die Ende 2002 entstand, als zwölf Patentanwälte Bardehle Pagenberg Dost Altenburg Geissler verließen und in Mannheim, München, Heidelberg und Düsseldorf eine eigene Sozietät gründeten (mehr…).

Wichmanns neue Einheit Wuesthoff & Wuesthoff ist traditionell als gemischte Kanzlei aus Patent- und Rechtsanwälten im IP-Bereich tätig. Ihre Patentanwaltspraxis betreut zwar Patente in einem breiten technischen Spektrum. Bekannt ist sie aber vor allem für ihre Arbeit in Segment der Elektronik- und Mechanik-Patente.

Darüber hinaus betreibt Wuesthoff ebenfalls eine umfangreiche Praxis für Chemie- und Lifescience-Patente. Ein Biotech-Experte arbeitet bereits für die Kanzlei. Wichmann bringt nun weitere Erfahrung in der Pharma- und Biotech-Branche ein. Anknüpfungspunkte bestehen zudem zum bekanntesten Schwerpunkt von Wuesthoff & Wuesthoff im Sortenschutz.

Für Isenbruck Bösl Hörschler Wichmann ist der Weggang des Namenspartners ein weiterer Rückschlag, denn bereits zum Jahreswechsel hatten drei Salary-Partner und fünf Associates um Dr. Andreas Altmann und Dr. Alexander Dick – alle sind Patentanwälte – der Kanzlei am Stammsitz in Mannheim den Rücken gekehrt. Sie schlossen sich den Patentanwälten von Herzog Fiessner & Partner an. Neben einem Physiker, Elektrotechniker und Biotechnologen gingen damals vier Chemiker.

Die Betreuung von Chemiepatenten ist der Hauptschwerpunkt von Isenbruck Bösl Hörschler. Besonders schmerzlich: Die Anwälte nahmen Teile des wichtigen BASF-Mandats mit. Allerdings betreut auch Isenbruck Bösl Hörschler den Ludwigshafener Chemiekonzern weiter umfangreich im Patentrecht. Elf Patentanwälte mit chemischer Ausbildung sind für die Kanzlei tätig.

Einen ersten Abgang musste die Kanzlei schon im Sommer 2009 verkraften, als ihr ehemaliger Namenspartner Dr. Michael Huhn eine eigene Kanzlei gründete (mehr…).

Die nächste Herausforderung steht Isenbruck Bösl Hörschler bereits zum Jahresende bevor, wenn Namenspartner Dr. Günter Isenbruck in den Ruhestand geht. In der Kanzlei arbeiten allerdings noch 21 weitere Patentanwälte. Einige von ihnen wie die beiden übrigen Namenspartner Dr. Raphael Bösl und Wolfram Hörschler sind ebenfalls bekannte Größen im Markt.

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