Bereits seit Oktober des vergangenen Jahres verfolgt die Rechtsabteilung von Philip Morris International ein ungewöhnliches Konzept, um die Kosten der Abteilung in den Griff zu bekommen: Der Nicht-Jurist Peter Gavrushenko (52) wurde zum Director of Legal Services ernannt und soll die Inhouse-Juristen von organisatorischen Aufgaben entbinden.Dadurch will der Tabakkonzern die Rechtsabteilung wirtschaftlicher führen. "Wir wollen das Geld so effizient wie möglich verwenden", erklärte Gavrushenko. Das schließe die Überprüfung von externen Beratungskosten, Fortbildungen, Planungsaufgaben und IT-Einsatz ein. Die Themen würden weltweit koordiniert angegangen.
Bislang nicht entschieden ist die künftige Struktur der externen Beratung. Hier diskutieren Gavrushenko und Rechtsabteilungsleiter Marty Barrington noch. Es ist jedoch zu erwarten, dass sich hinter dem Ziel „Effizienzgewinn“ noch harte Verhandlungen mit den Kanzleien verbergen. In Deutschland wird Philip Morris unter anderem häufig von Nörr Stiefenhofer Lutz beraten, andernorts auch von Clifford Chance oder Covington & Burling.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.