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Poellath schraubt am Partnertrack und am Gehalt

Poellath verkürzt den Weg in die Assoziierte Partnerschaft. Gleichzeitig verlagert die Kanzlei einen Teil der Vergütung in einen Ermessensbonus. Damit rückt sie ein Stück weit von ihrem Eat-what-you-kill-Vergütungsmodell ab, das die Kanzleikultur über Jahre geprägt hat.

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Poellath beschleunigt den Weg in die Partnerschaft. Die Assoziierte Partnerschaft ist künftig bereits nach sechs statt sieben Berufsjahren erreichbar und soll Anwälten mit konkreter Equity-Perspektive vorbehalten sein. Besonders aussichtsreiche Kandidaten können direkt vom Senior Associate aufsteigen, der Counsel verliert seine Funktion als Pflichtstation Richtung Partnerschaft und steht den Anwältinnen und Anwälten erst nach sechs statt bisher nach fünf Jahren offen.

Poellath zählt rund 40 Senior Associates, 34 Counsel und 18 Assoziierte Partner. Die neuen Regeln gelten für künftig ernannte Berufsträger auf diesen Stufen.

Mit dem neuen Karriereweg verknüpft Poellath eine Neuerung des Vergütungssystems. Künftig setzt sich die Vergütung von Senior Associates, Counseln und Assoziierten Partnern aus drei Bausteinen zusammen: Fixgehalt, Umsatzbeteiligung und ein neu eingeführter Ermessensbonus.

Für Poellath ist das ein bemerkenswerter Schritt. Kaum eine andere Kanzlei steht so stark für eine umsatzorientierte Vergütung. Das „Eat what you kill“-Prinzip prägt seit Jahren die Equity-Partnerschaft und strahlt auf die nachgelagerten Karrierestufen aus.

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