Private Equity

Hogan Lovells gewinnt Trio um angesehenen Skadden-Partner

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  • JUVE

Der bekannte Transaktionsexperte Dr. Matthias Jaletzke steigt zum Juli als Partner bei Hogan Lovells in Frankfurt ein. Zusammen mit dem bisherigen Partner von Skadden Arps Slate Meagher & Flom, der bundesweit zu den angesehensten Experten für Private-Equity-Deals gehört, wechseln der Counsel Dr. Jörg Herwig und der Associate Dr. Jörg Neubauer. Für Skadden war Jaletzke gut zehn Jahre tätig.

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Jaletzke_Matthias
Jaletzke_Matthias

Jaletzke zählte während seiner Zeit bei Skadden zahlreiche namhafte Investoren wie Apax, Quadriga Capital sowie Odewald & Compagnie zu seinen regelmäßigen Mandanten. Odewald, wohin er über besonders eingespielte Kontakte verfügt, betreute er zuletzt Ende 2014 beim Verkauf der Verpackungsmaschinenfirma Oystar.

Mit seinen Kontakten wertet Jaletzke die Private-Equity-Praxis von Hogan Lovells deutlich auf. Diese zählt zwar seit Langem zu den etablierten Größen am Markt. Zuletzt hatte sie sich aber etwas weniger schwungvoll entwickelt, auch weil Advent, einer ihrer wichtigster Mandanten, die Arbeit auf mehrere Kanzleien verteilte. Durch den Einstieg des Skadden-Trios wächst das Private-Equity-Team von Hogan Lovells auf sechs Partner, vier Counsel sowie acht Associates.

Personell deutlich kleiner ist die angesehene Praxis von Skadden im Private Equity aufgestellt. Im vergangenen Jahr hatte bereits der langjährige Partner Dr. Walter Henle die Kanzlei in Richtung Taylor Wessing verlassen. Der Präsenz des Teams tat dies aber keinen sichtbaren Abbruch, große Deals für Mandanten wie Halder und Quadriga lasteten es gut aus. Nach dem Weggang Jaletzkes hat als Partner nur noch Dr. Lutz Zimmer einen ausgewiesenen Fokus auf Private-Equity-Deals. Hinzu kommen rund fünf weitere Anwälte.

Der Aufstieg von Skaddens-Transaktionspraxis hatte hierzulande vor knapp elf Jahren begonnen, als Ende 2004 ein Team aus fünf Corporate- und Finanzpartnern von Baker & McKenzie hinzustieß, zu dem auch Jaletzke gehörte. In den folgenden Boomjahren des Transaktions- und speziell des Private-Equity-Marktes gehörte sie zu den größten Profiteuren und schwang sich auch hierzulande zu einer der führenden Adressen auf. Nach der Finanzkrise verabschiedete sich Skadden von ihrem stark ausgeprägten Transaktionsfokus und stellte ihre deutsche Praxis auf deutlich breitere Füße, beispielsweise durch hochkarätige Arbeit im Kapitalmarktrecht und sowie in der Compliance-Beratung und bei Untersuchungen. (René Bender)

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