Pro Bono IV

Delfine zur „Lebenshilfe“

Was Deutschland recht ist, ist Britannien billig. Nicht nur die Partner auf dem Kontinent, sondern alle großen City firms verfügen heutzutage über ausgefeilte Pro Bono-Programme. Von den amerikanischen Vorbildern trennt Kanzleien wie Freshfields und Lovells nur noch wenig - auch wenn amerikanische Pro Bono-Praxen in der Regel als "mehr sophisticated" eingeschätzt werden. Einer der positiven Effekte übrigens: Eine gute Pro Bono-Praxis überzeugt auch beim Recruitment.LOVELLS: Delfin-Therapie in Florida

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Welcher heutige End-Dreißiger hätte als Kind nicht davon geträumt, sich einmal von Flipper durch kristallklare Fluten ziehen zu lassen? Für die Mädchen, denen Dolphin Care, ein Projekt der Stiftung Dr. Roman Schenk, diesen Kindertraum erfüllt, geht es aber keineswegs nur um „Spaß“: Die Stiftung ermöglicht magersüchtigen Mädchen eine Delfin-Therapie in Florida, haben doch diverse Studien inzwischen gezeigt, dass das Zusammensein mit den ewig lächelnden und geduldigen Meeressäugern einen positiven Einfluss auf Selbstbewusstsein und Körperempfinden der jungen Patientinnen hat. Mit Unterstützung der Stiftung reisten im Jahr 2003 insgesamt 20 Mädchen im Alter zwischen 12 und 20 Jahren aus dem Großraum München für drei Wochen in den Sunshine State. Die Erfolge waren so durchschlagend, dass das Projekt auch im kommenden Jahr fortgesetzt wird. Der Münchener Lovells-Partner Christoph Hiltl beriet die Stiftung mit einem Team (Klaus Taraschka, Uwe Fröhlich, Christian Dargel, Kathrin Hofmann) bei der Gestaltung der Website, bei der Vertragsgestaltung und den Einreisemodalitäten. Auch die Registrierung der Marke „And4U“ lag dabei in den Händen der Kanzlei.

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