Das Streichen geht weiter: Wie schon einige andere zuvor haben im Februar auch Wilmer Cutler Pickering Quack anlässlich ihrer Umwandlung in eine LLP den deutschen Namensteil Quack gestrichen. Die US-Kanzlei, die in Deutschland lediglich in Berlin präsent ist, sieht's positiv: als Zeichen des "erfolgreichen Zusammenwachsens" von Quack Rechtsanwälte und WCP.Eine andere Kanzlei firmiert seit Anfang des Jahres ebenfalls ohne deutschen Namen. White & Case, Prof. Dr. Dieter Feddersen (68) hatte sich vor einigen Monaten aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen (JUVE 10/03). Jetzt berichtet die FAZ, dass Feddersen außerdem sein Aufsichtsratmandat bei der Deutschen Beteiligungs AG "aus Altersgründen" Mitte März niedergelegt hat. Als sein Nachfolger steht Unternehmensberater Andrew Richards (53) bereit.
Grund zur Freude gab es Anfang Februar bei LEGITAS Heintze Vorberg, einem Mitglied der LEGITAS-Kooperation, in Hamburg: Der Hanseatische Anwaltsgerichtshof (AGH) erklärte die Verwendung des Namens ‚legitas‘ für rechtens und widersprach damit einem Beschluss der Hanseatischen Rechtsanwaltskammer vom Dezember letzten Jahres. Stein des Anstoßes bildete das von der Kanzlei verwendete Briefpapier und Logo. Die Kammer hatte dies zunächst als irreführend und ‚Legitas‘ als berufsrechtlich unzulässigen Fantasiebegriff eingestuft.
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