Ob die jungen Juristen, die mit dem Baker & McKenzie-Preis 2005 ausgezeichnet wurden, ähnlich Großes vor sich haben, bleibt abzuwarten. In jedem Fall haben sie preiswürdige Habilitationen, Dissertationen oder Seminararbeiten abgeliefert, was ihnen nicht nur Ruhm und Ehre, sondern auch Preisgelder zwischen 1.000 und 6.000 Euro eingebracht hat. Die eingereichten Dissertationen und Habilitationen befassten sich mit wirtschaftsrechtlichen Themen, vorzugsweise mit internationalem Bezug, und mussten mit „summa cum laude“ benotet sein. Prämiert wurde unter anderem die Habilitation von Gralf-Peter Callies zum Thema „Grenzüberschreitende Verbraucherverträge“.
Weniger erfreuliche Neuigkeiten gibt es hingegeben bei Westlaw DE. Der juristische Online-Service stellt zum 30. April seinen Dienst ein. Als Grund gibt die Muttergesellschaft Thomson Corporation an, dass das Marktwachstum der juristischen Onlinedienste in Deutschland geringer ausgefallen sei als erwartet. Thomson werde sich zukünftig auf internationale Märkte mit höherer Kundenakzeptanz konzentrieren. Für den Markt kam diese Entscheidung überraschend. Zuletzt waren bei Westlaw rund 40 Mitarbeiter tätig. Weiterhin auf dem deutschen Markt tätig sind die Westlaw-Wettbewerber LexisNexis, beck-online, Juris und Legios.