Rechtsmarkt-Splitter 06/2006

Als erster am Schreibtisch, als letzter aus dem Büro – für viele junge Anwälte ist das tägliche Arbeitsrealität. Mehr als ein Viertel von ihnen arbeitet über 60 Stunden pro Woche, so das Ergebnis einer Umfrage, die das Soldan Institut unter 600 Junganwälten durchführte. Von einer 40-Stunden-Woche können 99 Prozent nur träumen, der 10-Stunden-Arbeitstag ist Normalität: Durchschnittlich arbeitet der Nachwuchs in größeren Sozietäten 52 Stunden, in Kleinkanzleien 48 Stunden pro Woche.

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Bei solcher Arbeitsbelastung bleibt wenig Zeit, um sich für eine der zwei neuen Fachanwaltschaften zu bemühen, die von der Bundesrechtsanwaltskammer eingeführt werden. Ende 2006 soll es die ersten Fachanwälte für Urheber- und Medienrecht und für IT-Recht geben. Rechtsanwälte können dann zwischen 18 verschiedenen Fachanwaltstiteln wählen.

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