Rechtsmarkt-Splitter 10/2007

Autor/en
  • JUVE

Aus Mayer Brown Rowe & Maw wird Mayer Brown. Die Sozietät verkürzt ihren Namen, um damit die globale Entwicklung und die Integration der Kanzlei zu unterstreichen. Kurz und knackig bedeutet eben auch eine stärker definierte Marke.Die Verkürzung spiegele zudem wider, wie die Kanzlei bereits am Markt auftrete und wahrgenommen werde – als einheitliche internationale Sozietät, so Reinhart Lange, deutscher Managing Partner. Mayer Brown ist in Europa an sechs Standorten, in den USA mit sieben Büros vertreten. Peter Jäger braucht seinen Namen nicht mehr zur Marke auszubauen. Der Vorsitzende Richter des Oberlandesgerichts Köln dürfte unter den Kollegen auch so bekannt sein.

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So fand zuletzt vor allem seine Entscheidung im Schadensersatzprozess des früheren Generalmusikdirektors und Chefdirigenten des Gürzenich-Orchesters, James Colon, gegen die Stadt Köln einige Beachtung. Doch jetzt sagte der 65-Jährige dem Amt Adieu – nach 26 Jahren im Richterstuhl. Zuvor war Jäger unter anderem im Landesjustizministerium als Referent für Fragen der Ausbildung und Prüfung von Juristen tätig.

Damit die Juristenausbildung besser wird, hat der Stifterverband der deutschen Wirtschaft eine Kommission zur Reform der Juristenausbildung eingesetzt. Geleitet wird die Expertenrunde vom Generalsekretär des Stifterverbandes Dr. Andreas Schlüter, der bei der Kanzlei Brandi Dröge Piltz Heuer & Gronemeyer tätig ist, und der Kölner Juraprofessorin Dr. Barbara Dauner-Lieb.

Zu den Mitgliedern des Gremiums gehören Hochschullehrer, aber auch Praktiker aus Rechtsabteilungen, Verbänden und Kanzleien. So gehört auch Dr. Georg Maier-Reimer von Linklaters zu der Gruppe. Die Kommission wird sich zunächst mit einer Standortbestimmung der deutschen Juristenausbildung befassen und bis zum Herbst des kommenden Jahres auch Vorschläge für eine Reform erarbeiten.

Doch Studenten träumen nicht nur von einer besseren Ausbildung, sondern auch von den tollen Jobs, die sie dann später ergattern wollen. Nach einer Erhebung des Trendence Instituts steht das Auswärtige Amt – wie auch schon in den vergangen Jahren – ganz oben auf der Wunschliste der begehrtesten Arbeitgeber unter Juraabsolventen. Dahinter platzieren sich – ebenfalls wie im Vorjahr – vier Kanzleien: Freshfields Bruckaus Deringer, Hengeler Mueller, Clifford Chance und Gleiss Lutz.

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