Rechtsmarkt-Splitter 12/2005

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  • JUVE

Wenn ein Thema die JUVE-Redakteure - und wohl auch einen Teil der Anwaltschaft - in den vergangenen Wochen besonders beschäftigt hat, so waren es die JUVE Awards, die wir am 27. Oktober zum zweiten Mal verliehen haben (siehe Beilage in diesem Heft). Doch wir sind nicht die einzigen, die Anwälte mit Preisen versehen. Auch die Kollegen von der Tages- und Fachpresse haben fleißig prämiert. So verlieh die 'Welt'/'Welt am Sonntag' die "Goldene Pyramide" an die, wie sie es ausdrückt, "Elite der Stiftungsexperten im deutschsprachigen Raum". Unter den Preisträgern: der Hambuerger Latham & Watkins-Partner Dr. Christian Mey und drei Berufsträger von Rödl & Partner, darunter Dr. Christian Rödl. Auch Clifford Chance zählt einen neuen Preisträger in ihren Reihen: Dr. Peter Dieners erhielt den vom pmi Verlag gestifteten Medizinprodukterechtspreis 2005 für seine besonderen Verdienste auf diesem Gebiet. Bei all den Preisen bleibt trotzdem noch Zeit, sich selber zu feiern. Ende September kamen in Berlin Scharen von Arbeitsrechtlern zusammen, um 25 Jahre Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht im Deutschen Anwaltverein (DAV) zu feiern. Ihr Vorsitzender, Dr. Jobst-Hubertus Bauer von Gleiss Lutz sparte nicht mit Kritik an Rechtssprechung und Gesetzgebung. Insbesondere das Kündigungsrecht biete "reiches satirisch-trauriges Material, das vor allem den Arbeitgeberanwalt zur Verzweiflung führen kann".

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Ähnliches würden viele über das deutsche Steuerrecht sagen. Anders sehen das wohl die Chinesen. Eine Expertendelegation war kürzlich fünf Tage lang unterwegs, um sich über die Abgabenordnung und das deutsche Steuersystem zu informieren. Der Grund: In chinesischen Regierungskreisen ist man auf der Suche nach einer Vorlage für das chinesische Steuerverfahrensrecht. Eines der Ziele ihrer Reise: die Steuerrechtskanzlei Flick Gocke Schaumburg, wo die Einflussmöglichkeiten der Beraterschaft auf die Steuergesetzgebung auf dem Programm standen.

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