Rekordumsatz

Osborne Clarke legt um 16 Prozent zu

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  • JUVE

Die drei deutschen Büros von Osborne Clarke haben im Geschäftsjahr 2013/14 rund 30 Millionen Euro erwirtschaftet. Dies bedeutet im Vergleich zum Vorjahr (25,7 Millionen Euro) eine Steigerung von über 16 Prozent und gleichzeitig einen neuen Rekordumsatz hierzulande.

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Neben verschiedenen Deals ihrer bundesweit anerkannten Indien-Praxis, etwa die regelmäßige Begleitung der State Bank of India, konnte die Kanzlei ihre Stärken in den technologielastigen Branchen unterstreichen. So betreute sie Galileo Global Education beim Kauf von Macromedia und die Vertriebskooperation zum E-Reader Tolino für Weltbild und Hugendubel. Daneben trug vor allem die Beratung regulierter Branchen, insbesondere des Energie- und Gesundheitssektors, stärker zum Umsatz bei als in den Vorjahren.

Ein wesentlicher Grund für den Umsatzsprung ist auch das deutliche Personalwachstum. In der von Managing-Partner Carsten Schneider geführten Kanzlei arbeiteten im abgelaufenen Geschäftsjahr über 105 Vollzeit-Berufsträger (+13,8 Prozent). Es ist das erste volle Geschäftsjahr, in dem sich das Anfang 2013 eröffnete Hamburger Büro mit seinen 12 Berufsträgern widerspiegelt. Ihren jüngsten Standort baute Osborne Clarke 2013 mit Quereinsteigern von Graf von Westphalen und Norton Rose Fulbright aus, zudem kamen in Köln ein Immobilien-Partner von Luther und ein erfahrener Corporate-Anwalt aus der Energie-Praxis von White & Case hinzu. Die jüngsten Weggänge in Köln – zwei Partner gründeten eigene Kanzleien – fielen dagegen nicht mehr in das abgelaufene Geschäftsjahr.

Beim Umsatz pro Berufsträger (UBT) gelang der Kanzlei nur einer kleiner Schritt auf nun 286.000 Euro (+2,1 Prozent). Damit liegt Osborne Clarke in Deutschland hinter Kanzleien vergleichbarer Größe wie SKW Schwarz oder Buse Heberer Fromm, die bei dieser Finanzkennzahl 316.000 bzw. 296.000 Euro erreichen. Hier kommt Osborne Clarke erst langsam aus einer Talsohle heraus. Vor zwei Jahren hatte sie pro Berufsträger noch 330.000 Euro erwirtschaften können.

Expansiv blieb Osborne Clarke auch weltweit und vermeldete mit 173 Millionen Euro ebenfalls einen neuen Rekordumsatz. Seit dem Geschäftsjahr 2011/12 hat die Kanzlei beim Umsatz um satte 40 Prozent zugelegt. Dies basiert zum einen auf neuen Büros in Frankreich, Belgien, Spanien, Italien und in den USA, aber auch auf qualitativ hochwertigerem Transaktions- und Private-Equity-Geschäft der Kanzlei im Heimatmarkt Großbritannien.

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