Aufgeteilt in die drei Kernbereiche des Geschäfts nimmt nach diesen Angaben die Wirtschaftsprüfung mit 33 Prozent den größten Raum ein, gefolgt von der Rechts- und Steuerrechtsberatung mit 29 Prozent und der Steuerberatung mit 27 Prozent.
Im Vergleich zum Gesamtumsatz sei die Zunahme in der kombinierten Rechts- und Steuerberatung überdurchschnitlich, erklärte Unternehmenssprecher Matthias Struwe auf Nachfrage. Im Vergleich zum Jahr 2002, in dem JUVE in Deutschland einen Umsatz von 47,1 Millionen Euro für Rödl ermittelte (damals Rang 17 unter den Top-30-Kanzleien), habe man 2003 einen Umsatz von 47,94 Millionen Euro erzielt. Dies entspricht einer Steigerung von 1,78 Prozent. Grundlage hierfür sind der Wert der Rechts- und Steuerrechtsberatung zuzüglich zwei Drittel des in der Steuerberatung erreichten Umsatzes.
Die jetzige Verbesserung des Ergebnisses in diesem Segment, liegt laut Dr. Christian Rödl, Leiter des Bereichs Steuerrecht, daran, dass „die Beratung bei mittelständischen Unternehmenskäufen und -verkäufen, die Steuergestaltung sowie die Gestaltung internationaler Verrechnungspreise im vergangenen Jahr stark angezogen haben“. (Jörn Poppelbaum)