Bereits zum Jahresbeginn hat sich die Münchner Sozietät Seufert Rechtsanwälte mit den Berliner Kanzleien Wellmann, Dill & Partner sowie Müllenbrock – Koch – Conen zusammengeschlossen, die ihrerseits beide zuvor fusioniert waren. Name der neu formierten Kanzlei mit rund 30 Anwälten an Standorten in München, Berlin, Leipzig und Potsdam, wird fortan Seufert Rechtsanwälte sein. Auf den gemeinsamen Kanzleinamen, so Harald Bardenhagen (München), habe man sich schnell einigen können, da er nicht mehr nur mit dem – verstorbenen – Kanzleigründer in Zusammenhang gebracht werde, sondern inzwischen die Qualität einer eingeführten Marke besitze. „Der Berliner Standort“, so erklärt Dr. Herwig Bachlin (München) einen wichtigen Grund für die Erweiterung, „ist geschäftlich ausgesprochen interessant. Außerdem hatten wir dort schon Projekte zu betreuen, so dass es nahe lag, die räumliche Distanz zu verkürzen. Hinzu kommt Berlins Rolle als Hauptstadt, die immer wichtiger wird – auch für das Anwaltsgeschäft.“
Die Berliner Partner von Seufert suchten ihrerseits intensiv nach einem Münchner Pendant, das idealerweise noch nicht fusioniert hatte und mehr als zehn Kollegen zählen sollte. Sie können nunmehr, wie es heißt, sowohl ihre handwerklichen wie akquisitorischen Stärken – die insbesondere durch die drei ehemaligen Staatssekretäre Wolfgang Müllenbrock, Jochen Koch und Dr. Peter Conen, repräsentiert werden – auf eine breitere Basis stellen.
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