Shearman-Kartellrechtler geht

Der Londoner Shearman & Sterling-Kartellrechtspartner Chris Bright übernimmt ab 2006 eine Position in der britischen Competition Commission. Für den 44-Jährigen ist dies bereits die zweite Aufgabe in einer europäischen Kartellbehörde, nachdem er erst vor wenigen Monaten auch einen Platz im Direktorium der JCRA auf der Kanalinsel Jersey übernommen hatte (JUVE 11/04). Beide Stellen sind Teilzeitpositionen. Bright wird der Shearman-Praxis als of Counsel erhalten bleiben. Aus der Partnerschaft hingegen muss er wegen des unausweichlichen Interessenkonflikts als Mitglied einer Kartellbehörde ausscheiden. Bright, der vor seinem Wechsel zu Shearman & Sterling auch bei Linklaters sowie Clifford Chance Partner war, zählte von 1989 bis 1991 zu den wettbewerbspolitischen Beratern des britischen Wirtschaftsminsteriums.

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Nach dieser Entwicklung bilden nun die deutschen Kartellrechtler die mit Abstand größte Fraktion innerhalb der Kartellpraxis von Shearman & Sterling.

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