Gemeinsam mit Dr. Martin Braun, der ebenfalls von SKW Schwarz kommt, wird Landauer zum August das Münchner Ogletree-Büro verstärken. Zuvor hatten sich bereits Dr. Martin Römermann und Dr. Martin Greßlin für die Arbeitsrechtsboutique entschieden. Deren Ausrichtung passt gut zu Landauers häufig international aufgestellten Mandanten, die er etwa zum Markteintritt in Europa, grenzüberschreitenden Restrukturierungsprojekten oder bei der Anpassung deutscher Arbeitsbedingungen an weltweite Regelungen berät. Zu seinen Schwerpunkten zählt außerdem die Beratung von Vorständen.
Landauer hatte nach dem Zweiten Staatsexamen zunächst am Max Planck Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik gearbeitet und dort auch promoviert. Seine anwaltliche Karriere startete er 2009 bei Gleiss Lutz, ebenfalls in München. 2012 wechselte er zu Noerr, wo er zwei Jahre später zum Assoziierten Partner ernannt wurde. 2019 folgte der Schritt zu SKW Schwarz, wo Landauer als Equity-Partner einstieg.
Ogletree startet so mit einem erfahrenen und gut aufeinander eingespielten Trio in München. Der Zugang eines weiteren Associates ist geplant.
Wiederaufbau bei SKW Schwarz
SKW Schwarz steht indes vor dem Wiederaufbau ihrer Arbeitsrechtspraxis. Während sie die Lücke, die Römermann in Berlin hinterlassen hatte, mit einer Salary-Partnerin füllte, ist das Münchener Büro mit derzeit nur einem Partner und einem Associate sehr knapp besetzt. Zwar wird Praxisgruppenleiter Alexander Möller den Standort von Frankfurt aus mit betreuen, doch Neueinstellungen sind so schnell wie möglich geplant. Abgesehen von den personellen Kapazitäten hat die vor allem für ihren IT- und Medienschwerpunkt bekannte Kanzlei im Arbeitsrecht durch die Abgänge einiges an Renommee verloren. Auch in anderen Rechtsgebieten verzeichnete SKW Schwarz zuletzt einige Partnerabgänge, etwa im Medienrecht.