Stabilisierungsfonds

FPS begleitet Finanzagentur und WIBank bei Beratersuche

Die Finanzagentur des Bundes hat einen neuen Beraterpool zusammengestellt. Die künftigen Berater sollen die Finanzagentur bei den Maßnahmen des Wirtschaftsstabilisierungsfonds unterstützen. Das Gesamtvolumen der Aufträge liegt bei 26,5 Millionen Euro. FPS Fritze Wicke Seelig hat die Inhouse-Abteilung um Chefjurist Bernd Giersberg vergaberechtlich begleitet. 

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Annette Rosenkötter
Annette Rosenkötter

Die Finanzagentur des Bundes hat FPS für die Begleitung von Vergabeverfahren erstmals mandatiert. Für die Vertragsgestaltung zog das Vergaberechtsteam um die federführende Partnerin Annette Rosenkötter die Bankrechtler von FPS Prof. Dr. Stefan Reinhart und Dr. Rouven Kober hinzu. Mit im Beraterteam war auch die Vergaberechtlerin Aline Fritz. Geleitet wird die WSF-Rechtsabteilung von Giersberg.

Der WSF soll die wirtschaftlichen Konsequenzen der Corona-Krise abfedern. Der Fonds hat einen Gesamtumfang von 600 Milliarden Euro. 

Bernd Giersberg
Bernd Giersberg

Zur Umsetzung von Stabilisierungsmaßnahmen für Unternehmen unterschiedlichster Branchen, Mittelständler und Start-ups hat sich die Finanzagentur Unterstützung gesichert, um einzelne Maßnahmen kurzfristig umzusetzen. In einem Vergabeverfahren fanden sich so verschiedene Beratungsunternehmen, die der Finanzagentur als Rahmenvertragspartner dienen. Den Zuschlag für das erste Los des Beraterpools, in dem es um spezielles Know-how für börsennotierte Unternehmen ging, erhielten Wirtschaftsprüfungs- und Finanzinstitute, darunter Lazard & Co. sowie Bietergemeinschaften um die Citigroup, Deloitte und Rothschild.

Die Berater, die für das zweite Los den Zuschlag gewannen, prüfen und beurteilen hingegen nicht börsennotierte Unternehmen. Zu den künftigen Beratern zählen unter anderem Bietergemeinschaften um Horn & Company, KPMG, Roland Berger und Ernst & Young.

Fonds für mittelständische Unternehmen in Hessen

Die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) fand mit ihrer Ausschreibung neun Beratungsunternehmen und Kanzleien als Rahmenvertragspartner für den Hessenfonds. Dieser richtet sich vor allem an mittelständische Unternehmen, die durch die Folgen der Corona-Pandemie in finanzielle Schieflage gekommen sind. Der Hessenfonds ist das Finanzierungsinstrument des Landes Hessen. Für ihn wurde die Hessenfonds GmbH gegründet, um die Maßnahmen umzusetzen. Auch hier war das Vergaberechtsteam von FPS im Einsatz.

Beide Ausschreibungen waren als beschleunigtes offenes Verfahren angelegt. Im Fall der Finanzagentur dauerte die Bekanntmachung bis zur Zuschlagserteilung nur vier, die beim Hessenfonds acht Wochen. Für die Ausschreibung der WIBank war zudem noch die beihilferechtliche Notifizierung des Förderprogramms durch die EU-Kommission notwendig. (Melanie Müller)

Die  Vertragspartner des Hessenfonds sind:

Für Legal Due Diligence und Rechtsberatung
Beiten Burkhardt 
Ebner Stolz

Für Financial Due Diligence Prüfungen und Unternehmensbewertungen 
Baker Tilly
BBWP und Beiten Burkhardt
Ebner Stolz Mönning Bachem 
KPMG 
Mazars 
Muth u. Partner
Warth & Klein Grant Thornton mit HMC Hanse

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