Frankfurt bleibt nicht nur die Nummer 1 bei der Anzahl der Partnerernennungen, sondern baut seinen Vorsprung mit Abschluss des Jahres 2023 noch deutlich aus. Mit einem Anteil von 28,1 Prozent im Jahr 2023 übertrifft die Mainmetropole München um fast 10 Prozentpunkte. In der bayerischen Landeshauptstadt stagniert dieser Wert. Er liegt bei 18,3 Prozent (Vorjahr: 19 Prozent).
So klar war der Titel der ernennungsfreudigsten Anwaltsmetropole nicht immer vergeben. Noch 2021 landete Frankfurt mit 21 Prozent knapp hinter München mit 23 Prozent. Im vergangenen Jahr dann zog Frankfurt mit 100 Ernennungen und 21,6 Prozent an München vorbei.
Den Rest des Feldes verweisen Hessen und Bayern deutlich auf die Plätze, wie schon im Vorjahr. Düsseldorf, das 2022 Berlin mit 15,7 Prozent als Nummer drei abgelöst hatte, hält zwar die dritte Position, verliert 2023 aber mehr als zwei Prozentpunkte (13,4 Prozent). Berlin (10,7 Prozent) fällt nun sogar leicht hinter die neue Nummer vier Hamburg (10,9 Prozent) zurück.
Zum Mittelfeld gehört auch noch Köln, das mit 9,8 Prozent gegenüber 10,1 Prozent im Vorjahr Platz sechs einnimmt, derzeit ungefährdet von Stuttgart, das sich immerhin von 1,7 Prozent auf 3,6 Prozent verbessert, nachdem die Baden-Württemberger Köln 2021 noch mit 6 zu 5 Prozent hinter sich gelassen hatten.